Ticker Arbeiten 4.0 (KW 16/2015)

Digitalisierung ist immer noch nicht bei allen angekommen

Zwar haben laut einer Studie von bereits 81% der Unternehmen eine Strategie zur Digitalisierung oder arbeiten gerade daran, allerdings sind vor allem Handel und Gesundheitswirtschaft hier unterrepräsentiert. Die digitale Transformation muss in den  Unternehmen stärker als Chefsache gedacht werden, um eine angemessene Strategie entwickeln zu können. Dazu gehört auch bessere Möglichkeiten zum Erwerb von Zusatzqualifikationen für die Arbeitnehmer zu schaffen.

http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article136475514/Bei-der-digitalen-Strategie-muessen-viele-Chefs-passen.html

 

Digitale Bildungsinhalte sollen bereits in der Grundschule integriert werden

Die deutschen Schüler liegen im internationalen Vergleich beim Umgang mit Computern nur im Mittelfeld. Deswegen richten Bildungspolitiker die Forderung an die Bundesregierung eine umfassendere Vermittlung digitaler Kompetenzen im Unterricht zu fördern. Es gilt eine angemessene Strategie des digitalen Lernens umzusetzen. Dazu gehört neben neuen Unterrichtsinhalten auch eine bessere technische Ausstattung der Schulen, sowie spezielle Fortbildungsangebote für das Lehrpersonal.

http://www.udldigital.de/digitale-spaltung-durch-digitale-bildung-ueberwinden/

 

Routinetätigkeit braucht bald keine Fachkräfte mehr!?

Auf die erste Automatisierungswelle der Routinetätigkeiten durch Maschinen, folgt nun die zweite Welle der Digitalisierung, in der neue Softwareprogramme viele Arbeitsprozesse übernehmen. Darüber hinaus ermöglicht es die digitale Cloud Interessierten und Freiwilligen eine Vielfalt an Aufgaben wie Übersetzertätigkeiten oder Beratungsfunktionen zu übernehmen, die sonst Fachleute vorbehalten waren. Trotzdem werden Spezialisten nicht komplett unnötig; nur der Rahmen ihrer Arbeit im Feld der Routinetätigkeiten wird immer enger.

http://www.zeit.de/digital/internet/2013-09/passig-Routine

 

Der biopolare Ingenieur als moderner Leonardo da Vincis

Unter dem Anspruch Kunst und Technik als interdisziplinares Feld zu denken wird auf der Hannover Messe bereits zum vierten Mal der Kunstpreis Art of Engineering verliehen.  Dieses Jahr werden innovative Produktdesigns zum Thema Liquid Space prämiert. Ingenieure werden zu Künstlern der modernen Technik, die immer mehr Möglichkeiten schafft und breitere Räume für Kreativität öffnet. Auch das ist ein Ausdruck der fortschreitenden digitalen Transformation.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/hannover-messe-ferchau-art-of-engineering-industrie-kunstpreis-a-963148.html

 

Ob die Digitalisierung vielen die Arbeit nimmt ist scheinbar eine Frage des Blickwinkels

Zwar werden bestimmte Arbeitsplätze, vor allem in der industriellen Produktion wegfallen, aber dafür entstehen in der Industrie 4.0 an anderer Stelle neue Tätigkeiten. Laut einer Studie der Boston Consulting Group wird man auch in Zukunft Menschen in Fabriken finden, aber die Arbeitsinhalte werden sich ändern. Im Zug dieser Entwicklung muss die Wirtschaft sich auf einen hohen Bedarf an Investitionen in die Weiterbildung einstellen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/industrie-4-0-schafft-hunderttausende-neuer-jobs-a-1027687.html

Weitere Einschätzung dazu liefert auch ein Team des Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Die Betrachtung der beiden hier entwickelten Szenarien „Automatisierungsszenario“ und „Spezialisierungsszenario“ soll helfen, die Auswirkung des digitalen Wandels auf die Arbeitswelt zu skizzieren

http://www.wiwo.de/arbeitswelt-ist-die-fabrik-4-0-menschenleer/11630778.html

 

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Sabrina Bode Unternehmen in der Gesellschaft E-Mail: Nachricht schreiben Twitter Website: bertelsmann-stiftung.de Profil

Bertelsmann Stiftung, Mitarbeiterin im Programm "Unternehmen in der Gesellschaft"

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