Ticker Arbeiten 4.0 (KW 18/2015)

Ambivalente Aspekte der „kreativen Zerstörung“ durch Digitalisierung

Jedem ist klar, dass die Digitalisierung unvermeidbar zu Veränderungen in allen Lebensbereichen führt. Neben den offensichtlichen Vor- und Nachteilen gibt es allerdings auch die eher wenig beachteten Konsequenzen des digitalen Wandels. Neben zunehmender Preistransparenz durch Onlinehandel werden auch Zahlungsflüsse transparenter und schränken die Schattenwirtschaft ein. Gleichermaßen schafft die Digitalisierung zwar neue Jobs, tendenziell jedoch eher an Extrempunkten der Einkommensskala.

http://t3n.de/news/digitalisierung-konsequenzen-kolumne-603219/

 

Amazon verliert langsam seinen Vorsprung im Bereich Online-Shop

Bester deutscher Online-shop ist laut der Studie „Erfolgsfaktoren im E-Commerce“ des E-Commerce Center (ECC) am Kölner Institut für Handelsforschung nicht etwa ein US-Riese sondern ein familiengeführtes Musikhaus aus Franken. Wichtig ist auch Veränderungen des online Kaufverhaltens zu reagieren. Das Musikhaus integriert in seinem Web-Shop über Fotos, Videos etc. eine Art Beraterservice und diese Kundenfreundlichkeit kommt an.

http://www.brandeins.de/archiv/2015/handel/thomann-musikhaus-onlineshop-der-ton-macht-die-musik

Auf der anderen Seite bringt ihnen die digitale Cloud enorme Gewinne ein, die selbst die Analysten nicht vermutet hätten. Bekannte Tech-Firmen wie Dropbox oder Spotify gehören zu den Kunden von Amazon Web Services. Auch deutsche Firmen wie Kärcher springen auf den Zug des Cloud Computing auf und bedienen sich dafür an den Angeboten der Serverfarm von Amazon.

http://www.sueddeutsche.de/digital/gewinnsparte-des-verlust-konzerns-amazons-cloud-monster-1.2450350

 

Jobsharing als eigenständiges Geschäftsmodell

Teilzeitarbeit in einer Vollzeitstelle umsetzen, das ist die Idee des Modells von Jobsharing. Zwei gut qualifizierte Mitarbeiter teilen können sich halbtags eine Stelle teilen und alle profitieren. Die Arbeitnehmer durch mehr Freizeit und der Arbeitgeber durch optimale Vertretung während Urlaub und Krankheit. Das steckt auch hinter der Idee von Tandemploy. Einer online Plattform, über welche die Vernetzung von potentiellen Jobsharing-Partner und Vermittlung entsprechender Stellen organisiert werden soll.

http://www.brandeins.de/archiv/2014/arbeit/tandemploy-jobsharing-plattform/

 

Hinter Gut gemeint und gut gemacht können oft einfach auch nur persönliche Interessen stehen

Mark Zuckerburgs Initiative Internet.org konnte zuerst mit positiven Schlagzeilen glänzen. Zusammen mit ausgewählten Partner wollte der Facebook-Gründer augenscheinlich gutes tun und in Sachen Entwicklungshilfe die bisher rund 5 Mrd. Menschen ohne Internet den kostenlosen Onlinezugang ermöglichen. Netzneutralität ist dabei aber scheinbar kein Thema, denn nur für bestimmte Onlinedienste fallen keine Kosten an.

 

Gesundheit wird zunehmend im Netz diskutiert

Digitalisierung gehört zu den künftigen Megatrends der Gesundheitspolitik, denn IT und Medizin wachsen immer stärker zusammen. Immer mehr Ärzte nutzen soziale Netzwerke, Krankenhäuser vernetzen sich und Betroffenen tauschen sich zunehmen im Netz über Krankheiten aus. Vor dem Hintergrund der Stichwörter E-Health, Telemedizin und Telemonitoring geht es nicht mehr um das „ob“, sondern das „wie“ bei der Digitalisierung des Gesundheitssystems.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/forum-gesundheit–1.2442023

DIGITAL: 

D wie Daten(über)fluss
I wie Internet
G wir Grenzenlos
I wie Industrie 4.0
T wie Telearbeit
A wie Algorhythmen
L wie liken
… was hieß das doch gleich alles? Bei den ganzen Fachausdrücken die den Trend der Digitalisierung begleiten, kann man schnell durcheinander kommen. Deswegen werden einige dieser Begriffe hier mal kurz und knapp erklärt.

http://www.vorwaerts.de/artikel/abc-digitalen-arbeitswelt

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Sabrina Bode Unternehmen in der Gesellschaft E-Mail: Nachricht schreiben Twitter Website: bertelsmann-stiftung.de Profil

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