Ticker KW 19/56

Die Macht des Codes oder gescheiterte Netz-Utopie?

Die kontroverse Debatte über die Entwicklungstendenzen der Digitalisierung spielt auch auf der Netzkonferenz re:publica eine Rolle. Bereits zum Auftakt spricht unter anderem Ethan Zuckermann, Leiter des Centre for Civic Media der US-Eliteuniversität MIT, die Ambivalenz zwischen Massenüberwachung, Vorratsdatenspeicherung und gefährdete Netzneutralität auf der einen Seite und Vorbild der Open-Source-Gemeinde zu lösungsorientierten Kooperationsform auf der anderen Seite an. Doch obwohl Internetoptimisten immer wieder mit Seitenhieben zu kämpfen haben, bleiben sie dabei: das Internet bietet uns die Chance revolutionäre Veränderungsprozesse anzustoßen – wenn wir es wollen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/re-publica-konferenz-auftakt-ist-gepraegt-durch-frust-a-1032179.html

 

Zwar nicht live dabei aber trotzdem Teil sein der re:publica

Alle, die kein Ticket ergattern konnten oder aus anderen Gründen nicht zur re:publica fahren konnten haben dennoch die Chance, indirekt dabei zu sein. Über den Live Stream können sich alle Interessierten in die wichtigsten Vorträge und Debatte online einklinken und auch im Nachhinein noch ansehen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/republica-2015-livestream-der-wichtigsten-vortraege-und-debatten-a-1031356.html

 

Europas digitale Zukunft

In dem Überblick zu den vier großen Schauplätzen im Kampf um Europas Strategie der Digitalisierung und ihren Feldherrinnen und –herren dahinter, lässt sich ein Gefühl für die Entwicklung der Regelung europäischer Digitalpolitik entwickeln. Dieses Gefühl versetzt einen allerdings angesichts eines „Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft“ namens Oettinger und alltäglichen Beispielen zäher Gesetzgebungsverfahren nicht immer in Hochstimmung. Die Hoffnung liegt auf Veränderungen in Brüssels Personalauswahl hin zum Einsatz von mehr „Vollblut Netzpolitikern“.

http://www.tagesschau.de/ausland/eu-digitalstrategie-101.html

 

Achtung Generation Y, jetzt kommt Generation Z

Kaum haben die Unternehmen angefangen sich auf die Generation Y und deren Bedürfnisse einzustellen, steht schon eine neue Generation von jungen Leuten in den Startlöchern und sorgt wiederholt für Verwirrung auf dem Arbeitsmarkt. Diverse Studien und Experten sprechen von neuen Werten in der Generation Z. Für die Jahrgänge ab 1995 steigt  Freizeit in der Wertigkeit weiter auf, flexible Arbeitszeiten und Führungsverantwortung dagegen verlieren an Bedeutung. Stattdessen steht die Trennung zwischen Arbeitswelt und Privatleben wieder hoch im Kurs. Das Verwirrendste daran ist aber die Vermischung beider Generationen.

http://www.humanresourcesmanager.de/ressorts/artikel/generation-y-plus-generation-z-13605

 

Acht Themenfelder auf dem Weg zum Unternehmen 4.0

Industrie 4.0 ist und bleibt eins der aktuell am meist diskutierten Themen. Vor dem Hintergrund der Stellung Deutschlands unter den globalen Wirtschaftsnationen geht es vor allem darum, dass Unternehmen den Trend der Digitalisierung effektiver integrieren müssen. Neben dem Aufbau einer gezielten digitalen Strategie, mehr Kooperation und bessere digitale Infrastruktur werden hier weitere zentrale Herausforderungen angesprochen, denen sich die Firmen auf dem Weg zum Industrieunternehmen 4.0 stellen müssen.

http://www.theeuropean.de/jochen-bechtold/10089-der-weg-zum-industrieunternehmen-40

 

 

Homeoffice für viele deutsche Unternehmen noch ein Buch mit sieben Siegeln

Eine Umfrage von BITKOM kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten Unternehmen noch dem Prinzip der Anwesenheitspflicht folgen. Weswegen sie eigentlich gegen die Telearbeit sind, tut mehr als die Hälfte mit der Bemerkung ab, „Homeoffice ist im Unternehmen generell nicht vorgesehen.“ Während sogar immerhin fast ein Drittel annimmt, durch Telearbeit sinke die Produktivität. Anzumerken ist dabei aber, dass die techniknahen Branchen in den Möglichkeiten von digitalen Meetings und ähnlichem schon eher Chancen für die Gestaltung ihrer Arbeitsorganisation sehen.

http://t3n.de/news/homeoffice-deutschland-607081/

 

Alles für den Kunden

Facebook und IBM sind ab jetzt neue Partner und Werbung gezielter platzieren ist ihr Ziel. In der Zusammenarbeit wollen die zwei Technikriesen ihre Kundendaten kombinieren, um personalisierte Werbung besser platzieren zu können. Als Begründung führt der Vizepräsident von Facebook Blake Chandlee das Argument an, dass sich die beiden in dem Ziel Menschen und Marken zusammenzubringen verbunden sehen. Mit der individuell zugeschnittenen Werbung können sie den Kundenwünschen besser nachkommen. Damit bestätigen sie aber auch, dass Wissen Macht bedeutet und Daten Geld.

http://www.sueddeutsche.de/digital/kooperation-ibm-und-facebook-wollen-gemeinsam-werbung-personalisieren-1.2467401

 

 

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Sabrina Bode Unternehmen in der Gesellschaft E-Mail: Nachricht schreiben Twitter Website: bertelsmann-stiftung.de Profil

Bertelsmann Stiftung, Mitarbeiterin im Programm "Unternehmen in der Gesellschaft"

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