Ticker KW 28/56

Was bedeutet Arbeiten40 im täglichen Doing? Was setzen Unternehmen konkret um und wie tun sie es? Jenseits der theoretischen Debatten und fast wöchentlich erscheinenden Studien hier einige Fundstücke aus der Praxis:

 

Schwarzwaldklinik adé: Klinik-Tablets im Gemeinschaftskrankenhaus Bonn

Digitalisierung im Gesundheitswesen: Das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn verabschiedet sich von Patientenakten in Papierform. Stattdessen wurde in der Klinik ein digitales Informationssystem mit 200 iPad minis installiert. Mit dem Ärzte-Tablet, das problemlos in den weißen Kittel passt, soll die Qualität der Arbeit und der Behandlung steigen.

http://blog.telekom.com/2015/06/30/wie-das-aerzte-tablet-die-qualitaet-der-behandlung-verbessert/

 

Querdenker willkommen: Autisten als IT-Consultants

Wie sich soziale Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg im Unternehmen miteinander verbinden lassen, zeigt die Berliner Auction GmbH. Hier werden Autisten als IT-Consultants beschäftigt und ihre besondere kreative Intelligenz für Unternehmen und Mitarbeiter gewinnbringend eingesetzt. Hierfür wurde der Betrieb mit dem Sonderpreis des Deutschen Gründerpreises 2015 ausgezeichnet.

http://www.deutscher-gruenderpreis.de/preistraeger/2015/auticon/

 

Mobil-flexible Arbeit: Den Schreibtisch nach Hause verlegen

Mobilität gehört zu unserem Lebens-, und dank Laptop, Smartphone & Co., auch zunehmend zu unserem Arbeitsalltag. Immer mehr Beschäftigte nutzen die technischen Möglichkeiten, um von jedem Ort und zu jeder Zeit berufliche Aufgaben erledigen zu können. Bei der BP Lubes Marketing in Hamburg dürfen die Mitarbeiter an zwei Tagen in der Woche von zuhause aus arbeiten.

http://www.igbce.de/themen/mobile-arbeit/107672/home-office-bp

 

Industrie 4.0: „Kein Produkt sondern ein Prozess“

Das Beispiel der Maschinenfabrik Reinhausen mit Hauptsitz in Regensburg zeigt: „Eine für alle Unternehmen in allen Branchen ideale Vorgehensweise, ein One-size-fits-all, das gibt es beim Thema Industrie 4.0 nicht“. Die aktuelle Brand eins gibt einen Einblick in den pragmatischen Umgang des Unternehmens mit der neuen Arbeitswelt.

http://www.brandeins.de/archiv/2015/maschinen/

 

Hierarchie war gestern: Arbeiten in Digital-Teams

In der Kommunikationsagentur JUNGMUT setzen sich die Mitarbeiter für ihre Kunden tagtäglich mit digitalen Trends, Technologien und Tools auseinander. „Digital“ ist aber auch Teil der eigenen Unternehmens-DNA. Konkret bedeutet das: flache Hierarchien und Projektteams, die flexibel nach Kompetenzen und Verfügbarkeit zusammengestellt werden. Meetings finden häufig per Videostream statt.

http://www.arbeiten4punkt0.org/blog/page/3/

 

Frischer Wind: Coworking Space auf dem Segelkatamaran

Offene Bürogemeinschaften (neudeutsch: Coworking Spaces), die v. a für Gründer und Kreative die Möglichkeit zum kostengünstigen und vernetzten Arbeiten bieten, haben sich inzwischen auch in Deutschland etabliert. Der Trend kommt aus dem Silicon Valley. Hier eine nicht ganz alltagstaugliche aber umso schönere Variante: Auf einem Segelkatamaran („Coboat“) können rund 20 Gäste gemeinsam arbeiten, sich gegenseitig inspirieren und gleichzeitig die Weltmeere erkunden.

https://www.wired.de/collection/zukunft-der-arbeit/das-coboat-ist-ein-coworking-space-auf-einem-segelboot

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Julia aus der Wiesche Projectmanager INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur Twitter Website: bertelsmann-stiftung.de Profil

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