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Digitale Kompetenz: Zentral für die Aus- und Weiterbildung in Deutschland

Die Rede von der „Zukunft der Arbeit“ hat einen Schwachpunkt. Sie richtet den Blick häufig auf kommende Umwälzungen im Arbeitsalltag einer fernen Zukunft. Wir lesen beispielsweise, dass im Jahre 2024 künstliche Intelligenz Sprachen besser übersetzen wird als menschliche Übersetzer oder dass im Jahre 2053 künstliche Intelligenz in der Lage sein wird, Operationen durchzuführen. Dabei geht oft unter: Die „Zukunft der Arbeit“ hat längst ihren Weg gefunden in die Betriebe im Hier und Heute.

Es ist kein gutes Zeichen, dass dabei viele Deutsche ihre eigene Digitalkompetenz skeptisch betrachten. Eine Umfrage des BITKOM hat ergeben, dass die Deutschen sich lediglich die Note „ausreichend“ für ihre eigene Digitalkompetenz zugestehen. Selbst bei den Jüngeren zwischen 14-29 Jahre ist es nur ein „befriedigend“.

Es sollte daher die Aufgabe von Aus- und Weiterbildung sein, digitale Kompetenz zu vermitteln, um die „Zukunft der Arbeit“ auf eine solide Basis in der Bevölkerung zu stellen.

Für „Smart Country“ haben wir vier Experten um ihre Einschätzung zu digitaler Kompetenz gebeten. Dr. Knut Diekmann, Referatsleiter Grundsatzfragen der Weiterbildung vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erklärt, wir müssten uns verabschieden von der Vorstellung, einmal Gelerntes reiche für unser künftiges Arbeitsleben aus und müsse nicht mehr erneuert werden. Weiterbildung umfasse immer mehr Elemente von Ausbildung, um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fit für die Zukunft (und das Hier und Heute) zu machen.

 

 

Weitere Videointerviews zum Thema „Digitale Kompetenz“ finden Sie hier.

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Autor

Mario Wiedemann Project Manager im Programm LebensWerte Kommune E-Mail: Nachricht schreiben Twitter Profil

Nach einem Studium der Politischen Wissenschaft, Neueren Geschichte und Medienwissenschaft, hat Mario Wiedemann über mehrere Jahre hinweg freiberuflich als Berater für Onlinekommunikation und als Online-Redakteur gearbeitet.

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