Spätestens die globale Corona-Krise der letzten Monate hat uns gezeigt, wie absolut essenziell es ist, dass Betriebe – ganz gleich welcher Branche – flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen des Wirtschaftens reagieren können. Aber auch andere weltweite längerfristige Entwicklungen wie die Globalisierung, die Digitalisierung unseres Lebensalltags, der Klimawandel und der demografische Wandel stellen heute und zukünftig Herausforderungen für Betriebe dar, auf die es zu reagieren gilt.

Hierbei zeigt sich immer deutlicher, dass die digitale Transformation der Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) ein essenzieller Schlüssel für die Bewältigung solcher Herausforderungen ist oder zumindest sein kann. Über Jahre hinweg ist aber die betriebliche digitale Transformation in Deutschland nur mühsam vorangekommen. Verschiedene Meta-Studien haben in den letzten Jahren den inzwischen großen Nachholbedarf kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Deutschland bei der digitalen Transformation und Art der Organisation von Arbeitsprozessen offenbart.

Hierbei ist es wichtig zu betonen, dass mit Digitalisierung nicht Prinzipien der Industrie 4.0 gemeint sind; es geht uns nicht um die Frage der Automatisierung und der Steuerung von Prozessen in der Produktion, sondern vielmehr um die Arbeit, die die allermeisten von uns jeden Tag ganz persönlich betrifft.

Wie kann die Nutzung digitaler Werkzeuge die Arbeitskultur und -prozesse im Betrieb sowie deren Geschäftsmodelle verändern? Welche Voraussetzungen müssen betriebsintern geschaffen werden, damit die KMU in Deutschland in Zukunft nicht nur die Corona-Krise sondern die digitale Herausforderung insgesamt besser meistern?

Diesen Fragen sind wir, noch vor der Ausbreitung der weltweiten Corona-Pandemie, gemeinsam mit Fraunhofer IAO und der Otto Group auf den Grund gegangen. Auf unserer Reise quer durch ganz Deutschland (und manchmal auch schon ganz klimaschonend virtuell) haben wir insgesamt 15 privatwirtschaftliche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen im Zeitraum vom 10. Mai 2019 bis zum 12. März 2020 befragt, was aus ihrer Sicht erfolgreiche betriebliche digitale Transformation ausmacht. Arbeitskultur, Kompetenzaufbau, Führung, Technisierung, die Veränderung des Geschäftsmodells und die Umstellung der Arbeitsorganisation haben sich als entscheidende Handlungsfelder herausgestellt.

Was?

Die Studie soll als Handlungshilfe für Führungskräfte, Projektverantwortliche und Entscheidungstragende dienen, um ihre eigenen Aktivitäten zu analysieren sowie mithilfe konkreter Beispiele, Anregungen und Ideen für den weiteren Weg sammeln zu können.

Wer?

Die Bertelsmann Stiftung hat die Studie beauftragt. Die Studie wurde durch Fraunhofer IAO durchgeführt und von der Otto Group unterstützt. Alle drei Partner zusammen haben das Konzept der Studie erstellt.

Wann?

Wir werden die Ergebnisse am
17.9.2020 zwischen 10 Uhr und 12 Uhr
in einer videobasierten virtuellen Veranstaltung gemeinsam vorstellen.

Zwischen 10 Uhr und 11 Uhr wird ein Vortrag die Ergebnisse der Studie vorstellen. Des Weiteren wird es eine Diskussion zwischen Medienvertretern und befragten Unternehmen geben.

Ab 11 Uhr wird der Kreis dann für Fragen aus der großen Teilnehmerrunde geöffnet.

Wo?

Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen (zwischen 10 Uhr und 11 Uhr passiv und ab 11 Uhr aktiv), melden sich gern HIER an.

Wir würden uns freuen, Sie bei der Vorstellung der spannenden Ergebnisse begrüßen zu können.

Diese Konferenz wird zum Zweck der Veröffentlichung auf unserem Blog zukunftderarbeit.de aufgezeichnet. Durch die Teilnahme an diesem ZOOM-Meeting stimmen Sie der Aufzeichnung zu. Wenn Sie dies nicht wünschen, lassen Sie bitte die Ton- und Kamerafunktion ausgeschaltet.

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