Über uns

Der globale Megatrend der Digitalisierung wird die Art und Weise unserer täglichen Arbeit und gewohnte Geschäftsmodelle stark verändern. Unser Projekt möchte Berufstätige und Unternehmen bei dieser digitalen Transformation unterstützen.

Denn: Die Digitalisierung stellt wirtschaftliche, zivilgesellschaftliche und politische Institutionen sowie Unternehmen vor große Herausforderungen. Gemeinsam mit den Megatrends der Demografie, der ökonomisch vernetzten Welt und der Governance-Herausforderungen für Unternehmen und ganze Staaten kommt der Digitalisierung sowohl als Treiber als auch als Lösungsansatz für globale Herausforderungen eine zentrale Rolle zu. Die Digitalisierung zeichnet sich dabei gegenüber früheren gesellschaftlichen Veränderungen durch eine exponentielle Geschwindigkeit, die Kombination verschiedener technologischen Entwicklungssprünge sowie die grenzen- und institutionenübergreifende Wirkung aus.

Es kommt demnach darauf an, für diese neue Qualität der Entwicklung ein Bewusstsein zu entwickeln und einen Raum oder auch Plattform zu bieten, um jenseits tradierter Paradigmen über Handlungsansätze angesichts dieser Herausforderungen zu diskutieren. Hierfür müssen wir neue Projektwege gehen. Das Internet der Dinge, das Arbeiten in der Cloud und das Denken in den ökonomischen Dimensionen der Plattformökonomie wie Airbnb und Uber stellen aber eben gewohnte Arbeits- und Geschäftsparadigmen auf den Kopf und fordern ein flexibleres Anpassen aller Akteure. Eine Fortschreibung der Logik der Effizienzsteigerung greift angesichts des qualitativen Sprungs der wirtschaftlichen Entwicklung hierbei zu kurz. Digitalisierung bedeutet nicht Technisierung sondern Disruption, bedeutet nicht ein neues Planungsparadigma sondern den Umgang mit dem Ungewohnten, bedeutet nicht ex-ante-Gewissheit sondern ex-post-Lernen.

Gleichzeitig existiert aber noch kein empirisch begründeter Erfahrungshintergrund, wie mit dieser Disruption umzugehen ist, so dass allgemein ein hoher Grad an Ratlosigkeit festzustellen ist. Es fehlt bisher ein Bild davon, wie der Entwicklungspfad der Gesellschaft, der Politik wie auch der Unternehmen vom Analogen zum Digitalen aussehen könnte. Wir möchten mit diesem Blog allen LeserInnen und AutorInnen die Möglichkeit bieten, an der Erstellung dieses Bildes mitzuwirken.

Wir (Ole Wintermann, Birgit Wintermann, Alexandra Schmied, Barbara von Würzen, Dorothee Kubitza und Julia Held) werden daher hier vor Ort laufend und aktuell über unsere nächsten Schritte informieren und zur konkreten Beteiligung einladen, wenn Interesse von Eurer/Ihrer Seite aus besteht. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, sich in den Newsletter-Versand (rechte Marginalspalte) einzutragen.